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Limburger Dom

Produktinformationen "Limburger Dom"

Maßstab: 1 : 200

Länge: 31 cm

Breite: 22 cm

Höhe: 33 cm

Bogenanzahl: 15,5

Schwierigkeitsgrad: 2 (mittelschwer)

Oberhalb der Altstadt von Limburg an der Lahn, neben der gleichnamigen Burg, steht auf einem Kalkfelsen der Limburger Dom, der nach seinem Schutzpatron auch Georgsdom genannt wird. Er wurde am Ende des 12. Jh. gebaut und 1235 eingeweiht. Der Bau des Domes gliedert sich in vier Bauphasen. In der ersten Bauphase entstanden die Westfront, das südliche Seitenschiff, der Chor und das Querhaus bis zur Empore. Danach folgte der Einbau der Innenpfeiler im südlichen Langhaus und die Errichtung der südlichen Langhausempore. In der vierten Phase, die deutliche gotische Einflüsse aufweist, entstanden die Nordseite des Querhauses und die Chorempore.
Mit 54,5 m Länge und 35,4 m Breite hat der Dom relativ kleine Ausmaße. Die dreischiffige Basilika enthält spätromanische und frühgotische Bauelemente. Sieben Türme ragen aus dem Bau hervor. Zwei davon bilden auf der Westseite eine Doppelturmfassade. Der Vierungsturm in der Mitte des Domes überragt mit 66 m Höhe alle anderen. Die fünfgeschossige Westfassade ist mit auffallenden Stilelementen versehen: Acht Rosetten umgeben ein großes Radfenster in der Mitte. Zahlreiche weitere Elemente wie Rund- und Spitzbogenfriese, kleine Säulen, Fenster und Blendbögen zieren die romanische Fassade. Das Obergeschoß des Nordturms ist mit gotischen Maßwerkfenstern ausgestattet. In diesem Turm hängen zwei Glocken. Das Hauptgeläut aus sieben Glocken ist im Südturm untergebracht. Die mehrfarbige Außenbemalung des Domes wurde bei einer Restaurierung 1872-1873 durch einen Anstrich in Steinfarben ersetzt. Die früheren Farben wurden 1968-1972 rekonstruiert, und der Dom erhielt seine historische Gestaltung zurück.

Im rechten Seitenschiff ist die ehemalige Taufkapelle. Das Taufbecken ruht auf acht Säulen und stammt aus der Entstehungszeit des Domes. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen Fresken im Innenraum. Sie wurden in den Jahren 1975-1991 im Rahmen von Restaurierungsarbeiten freigelegt. Aufgrund ihres Alters gelten die Fresken europaweit als bedeutender Kunstschatz.
Dank seiner erhöhten Lage hat man überall in der Stadt einen guten Blick auf den Dom. Vom Stadtteil Brückenvorstadt aus – östlich auf der anderen Lahnseite gelegen – sind alle sieben Türme auf einmal zu sehen. Überquert man die Lahn auf der Autobahnbrücke der A3, sieht man den Dom sogar aus der Vogelperspektive. Der Dom mit der Alten Lahnbrücke im Vordergrund ist ein beliebtes Fotomotiv. 2011 wurde der Limburger Dom in einer Umfrage des Hessischen Rundfunks zur schönsten Kirche Hessens gewählt. Von 1964 bis 1992 war der Limburger Dom auf dem 1000-DM-Schein abgebildet. 1985 gab die Deutsche Post eine Briefmarke mit dem Motiv des Doms heraus, die der Weltpostverein 1989 als „schönste Briefmarke der Welt“ bezeichnete. (Quelle: Schreiber Bogen)

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